Die 257ers sind das musikalische Pendant zu Philipp Amthor: asozial im Herzen, bildschön und unbedingt meme-tauglich.
Die Rap-Kombo aus Essen-Kupferdreh hat den Deutschen ordentlich „Holz“ und das benachbarte „Holland“ geschenkt – zwar nur in Liedform, aber die Nation hat es ihnen mit doppeltem Gold- und Platin-Status gedankt.
Auf Konzerten feiert man den gemeinsamen Triumph mit Schaumkanonen, Konfetti und den knochenbrechendsten Pogo, den eine Band heraufbeschwören kann.
Auf dem Album „Abrakadabra“ werden zehn Jahre organisierte Geistesgestörtheit besungen – als Tribut an sich selbst und als Jubiläum des Debütalbums „Hokus Pokus“ von 2009.
Seit 2005 ballern die Berufssoziopathen in verschiedenen Konstellationen durch die Proberäume, Konzertkeller und Festival-Arenen von hier bis zum Mond. 2009 kam mit „Hokus Pokus“ das erste Album heraus, das eine im unironisch-ironischen Deutschrap unvergleichliche Erfolgsgeschichte einleitete.
Spätestens seit vom Splash! über Rock am Ring bis zum Ballermann der eingängige Brunftschrei „Ich und mein Holz, ich und mein Holz, Holzi, Holzi, Holz“ gepumpt wird, weiß jeder, wer die Verbalgewalttäter aus’m Ruhrpott sind.
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